++ Sanierungsstau sorgt für Diskussionen in Ratspolitik ++

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Der Sanierungsstau bei öffentlichen Gebäuden in Hannover und die hohen Mietkosten die die Stadt für Baugerüste ausgibt sorgen aktuell in der Ratspolitik für Diskussionen. Die CDU fordert nun ein aktives Kostenmanagement beim Gebäudebestand der Stadt. Die Verwaltung soll sich nach Ansicht der Christdemokraten endlich einen Gesamtüberblick über alle Gebäudesanierungen verschaffen und die Projekte besser planen. Es könne nicht sein, dass aufgrund von Arbeitsbelastung der Stadt oder Unwissenheit über die Zukunft der Gebäude, Gerüste gemietet werden, um die Entscheidungsfindung zu überbrücken, kritisiert Jens Michael Emmelmann, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Ratsfraktion. Die Kosten für alle angemieteten Gerüste der Stadt sollen in die Millionen gehen.

++ Schleuserring zerschlagen: Tatverdächtige festgenommen ++

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Erfolgreicher Schlag gegen Schleuserring am Flughafen Hannover: Die Bundespolizei hat vier Tatverdächtige festgenommen. Das hat die Behörde am Freitag mitgeilt.  Nachdem am Flughafen in Langenhagen unerlaubte Einreisen von syrischen Staatsbürgern aus Griechenland festgestellt worden waren, nahm die Bundespolizei vor Ort die Ermittlungen auf. Dabei stellte sich heraus, dass die Syrer, vornehmlich weibliche Staatsangehörige,  von Schleusern begleitet worden waren. Sie sollen für die illegale Dienstleistung bis zu 2.000 Euro gezahlt haben. Aktuell gehen die Ermittler von 10 Einschleusungen an bundesweite Flughäfen aus, vor allem aber auch nach Hannover. Jetzt im November schlugen die Ermittler zu – sie durchsuchten Wohnungen im Landkreis Holzminden und Thüringen und nahmen vier Tatverdächtige fest, drei von ihnen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Mit weiteren Tatverdächtigen ist zu rechnen – die Ermittlungen dauern an.

++ Rattenplage: SEK am Welfenplatz befallen ++

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Eigentlich bekämpfen sie organisierte Kriminalität und schützen uns vor Terroristen – aber aktuell muss sich Hannovers SEK– das Spezial-Einsatz-Kommando der Polizei - mit Ratten herumplagen. Wie die Neue Presse berichtet hat sich das Ungeziefer in den Diensträumen am Welfenplatz ausgebreitet. Vermutlich sind die Ratten dort während der andauernden Sanierungsarbeiten der Sanitäranlagen ins Haus gekommen, heißt es. Seitdem sollen die Nager auf Fluren und in Schränken unterwegs sein und sogar die Einsatzkleidung der Spezialeinheit angeknabbert und beschmutzt haben. Erschwerend kommt hinzu, dass das Trinkwasser im Polizeigebäude am Welfenplatz nicht genutzt werden kann. Bei Untersuchungen wurden laut dem Zeitungsbericht, erhöhte Bleiwerte im Leitungswasser festgestellt.

++ TW 3000: 100. Bahn auf den Schienen ++

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Vor rund 3,5 Jahren rollte der TW 3000 erstmals regulär über Hannovers Schienen – am Freitag hat die Üstra die 100. Bahn des neuesten Stadtbahn-Modells in den Betrieb aufgenommen. Bis zum Jahresende kommen laut Üstra noch fünf weitere dazu, im Jahr 2020 sollen rund 150 TW 3000 durch Hannover rollen. Sowohl das Land Niedersachsen als auch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen bezuschussen die Neuanschaffungen. Der neue TW 3000 soll langfristig die alten grünen Bahnen ersetzen. Derzeit sind noch 87 des in die Jahre gekommenen TW 6000 unterwegs. 

++ 20.000 Euro erbeutet: Rentner fällt auf Trickbetrüger ein++

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Schon wieder haben Trickbetrüger einen Rentner um sein Erspartes gebracht. Diesmal in der Südstadt. Die falschen Polizisten erbeuteten 20.000 Euro. Die Trickbetrüger hatten sich am Mittwoch am Telefon als Polizisten ausgegeben und dem Rentner erzählt, dass eine Frau vor der Sparkasse überfallen worden sei.  In ihrem Rucksack hätte sich die Adresse des Rentners befunden. Da vermeintlich auch ein Bankmitarbeiter unter den Tätern sei, würde die Polizei nun die Mithilfe des Seniors benötigen, um ihn zu überführen, so die Geschichte der Trickbetrüger. Der Rentner wurde schließlich dazu gebracht, 20.000 Euro von der Bank abzuheben. Ihm wurde eingeredet, dass es sich dabei um Falschgeld handelt, dass nun polizeilich überprüft werden müsste. Er wurde aufgefordert, das Geld in einer Tasche auf einem Reifen eines abgestellten Pkw zu deponieren. Was der Senior auch tat. Als sich der 79 Jährige später beim Polizeikommissariat Stöcken nach dem Ermittlungsstand erkundigte, bemerkte er schließlich dass er auf Trickbetrüger reingefallen war.

++ E-Autos: VW produziert künftig in Hannover ++

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Volkswagen setzt voll auf Hannover – künftig sollen nicht nur in Zwickau, sondern auch in Hannover und Emden Elektroautos produziert werden. Das hat der VW-Konzern am Mittwoch offiziell bestätigt. Ab 2022 soll in Stöcken der E-Bulli ID Buzz vom Band fließen. Für die Umstellung der Produktion erhalten die Arbeitnehmer unter anderem einen zusätzlichen Schutz erhalten: Es sei eine Beschäftigungssicherung bis 2028 vereinbart worden.  Niedersachsens Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat Bernd Althusmann sieht in der Umstellung vor allem eine Chance. Am Freirtag wird der Aufsichtsrat über künftige Investitionen und die Belegung der Werke entscheiden.

++ Drogen im Wert von 830.000 Euro entdeckt: Zwei Männer in Untersuchungshaft ++

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Rauschgiftfahnder von LKA und Zoll haben bei Durchsuchungen in Hannover Drogen im Wert von 830.000 Euro entdeckt. Erstmals ist dabei in unserer Stadt auch eine größere Menge der synthetischen Droge Crystal Meth sichergestellt worden. Zwei 26 und 27 Jahre alte Männer aus Hannover sitzen seit Montag in Untersuchungshaft. Der ältere der beiden soll Rauschgifthändler sein und insgesamt zwölf Kilo Marihuana und 58 Kilo synthetische Drogen in seinem Haus versteckt haben. Darunter auch fast fünfeinhalb Kilo Crystal Meth. Nachdem ein Komplize von ihm bei einer Autokontrolle mit Drogen erwischt worden war, hatte der Hannoveraner noch versucht die riesigen Mengen an Rauschgift in seinem Haus bei einem Freund einzulagern. Allerdings erfolglos. Die Fahnder waren schneller und durchsuchten in Hannover Wohnungen und Fahrzeuge. Dabei wurden insgesamt Drogen mit einem Straßenverkaufswert von 830.000 Euro sichergestellt. Der 27 Jährige und sein Freund sitzen nun in U-Haft.

++ Digitalisierte Stadtverwaltung: Ampelbündnis stellt Maßnahmen vor ++

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Das Ampelbündnis im Rat will die Stadtverwaltung zügig digitalisieren. Wie die Neue Presse berichtet haben gestern SPD, FDP und Grüne im Personal- und Organisationsausschuss verschiedene Maßnahmen vorgestellt: Die Stadt soll zum Beispiel eine Smartphone-App entwickeln, in der Formulare für Bürger zum Download hinterlegt sind. Die App soll aber auch als Plattform für Anregungen und Beschwerden dienen. Vorstellbar wäre auch ein Chat-Roboter, der auf Fragen der Nutzer direkt eingehen könnte. Außerdem fordern die Politiker eine schnelle Digitalisierung der Bauverwaltung sowie den Ausbau des öffentlichen Wlans in städtischen Gebäuden und auch bei kommunalen Unternehmen. Die entsprechenden Anträge sind im Ausschuss beschlossen worden. 

++ Arbeitsunfall in Sehnde: Lokführer wird Fuß abgetrennt ++

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Bei Rangierarbeiten auf dem Gelände eines Kaliwerkes im Sehnder Ortsteil Ilten ist es am Mittwoch Morgen zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Einem Lokführer ist dabei der Fuß abgetrennt worden. Der 37 Jährige hatte beim Rangieren mit einer Fernbedienung im Vorderbereich der Lok gestanden. Aus bislang unbekannter Ursache übersah der Mann dann beim Befahren einer Kurve, dass auf einer Weiche noch einige Waggons standen  - und es kam zum Zusammenstoß. Der 37 Jährige wurde zwischen Rangierlok und Waggons eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden und kam anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.  Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Arbeitsunfalls aufgenommen.

++ IHK: Fachkräftemangel bereitet weiterhin Sorgen ++

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Der Fachkräftemangel bereitet der Industrie- und Handelskammer Hannover immer mehr Sorgen. Nach Angaben der IHK suchen nahezu alle Branchen händeringend qualifiziertes Personal - und das werde zunehmend zum Hemmschuh fürs Wachstum, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Horst Schrage am Mittwoch bei der Vorstellung der Herbstkonjunktur in Hannover. Für 60 Prozent der Unternehmen, die die IHK-Region befragt hatte, sei der Fachkräftemangel aktuell das größte Risiko. Vor zwei Jahren lag der Wert noch bei 43 Prozent. Insgesamt hat sich die regionale Wirtschaft von dem leichten Abwärtstrend zu Beginn des Jahres wieder erholt, und bleibt auch im dritten Quartal stabil auf Sommer-Niveau.

++ "Stadtradeln": Hannover an Spitze von Klima-Bündins-Kampagne ++

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Die Region Hannover radelt erneut zum Titel: Bereits zum dritten Mal in Folge steht die Region an der Spitze der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“. Die Bürger haben insgesamt 2,1 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt und damit knapp 300 Tausend Kilo CO2 eingespart. Die zurückgelegte Strecke entspricht knapp 5 Mal der Distanz zum Mond. Platz 2 bei der Stadtradeln Kampagne belegte hinter der Region Hannover die Stadt Leipzig, Platz drei Berlin.

++ Nord LB stellt Niedersachsens wirtschaftsstärkste Unternehmen vor ++

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Niedersachsens Wirtschaft brummt: Das geht aus einer Analyse der Nord LB hervor, die am Mittwoch in Hannover veröffentlicht worden ist. Die 100 größten Unternehmen konnten demnach ihren Umsatz im vergangen Jahr um sechs Prozent steigern und zwar auf insgesamt 436 Milliarden Euro. An der Spitze der Rangliste der wirtschaftsstärksten Unternehmen in Niedersachsen steht unverändert der Volkswagen Konzern, gefolgt von Continental und TUI. Laut Analyse spielt die Automobilindustrie eine dominierende Rolle. 67 Prozent der Wertschöpfung in Niedersachsen entfällt auf den Fahrzeugbau.

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