++ Böschungsbrand: Bahnstrecke zwischen Hannover und Bremen gesperrt ++

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Bahnreisende müssen im Moment Geduld mitbringen. Denn wegen mehrerer Böschungsbrände ist am Freitagnachmittag die Strecke zwischen Hannover und Bremen für den Zugverkehr komplett gesperrt worden. Betroffen war der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn. Einige Züge wurden umgeleitet und es kam zu Verspätungen, andere Verbindungen fielen aus. Behinderungen gab es am Nachmittag auch in Hannover. Dort war die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Bismarckstraße wegen eines Polizeieinsatzes gesperrt. Dies führte zu Zugausfällen und Verspätungen.

 

++ Hannover feiert Europäischen Nachbarschaftstag ++

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In Hannover wurde am Freitag der Europäische Nachbarschaftstag gefeiert. Der Aktionstag soll den sozialen Zusammenhalt in Städten fördern und ein Zeichen gegen Anonymität und Isolation setzen. Mehr als 30 Millionen Menschen in 36 Ländern beteiligen sich weltweit mit Aktionen und Festen. Auch in Hannovers Stadtteilen luden zahlreiche Nachbarschaftsinitiativen und Einrichtungen ein. Gegen 17 Uhr sind außerdem hunderte Luftballons in Hannover in den Himmel aufgestiegen – Sie wurden von allen Festbesuchern im Stadtgebiet auf die Reise geschickt. Die Aktion wurde von der Stadt als starkes Symbol für solidarische Nachbarschaften in Europa angekündigt. 

++ Waldbrandgefahr in weiten Teilen Niedersachsens ++

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Durch die anhaltende Trockenheit herrscht in vielen Teilen Niedersachsens seit Tagen  hohe Waldbrandgefahr. In der Region Hannover herrscht derzeit die Gefahrenstufe 3 bis 4 sagt Matthias Aßmann von den niedersächsischen Landesforsten. Im Nordosten Hannovers sogar die höchste Gefahrenstufe 5. Um Brände möglichst zu verhindern, sind derzeit offene Feuer im Wald oder in Waldnähe verboten. Auch das Rauchen ist dort bis Ende Oktober nicht erlaubt. Feuerwehr und Landesforsten weisen zudem darauf hin, dass auch heiße Katalysatoren und aus dem Auto geworfene Zigaretten Brände entfachen können.

++ Stadt erstattet Anzeige gegen Kulturdezernenten ++

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Die Stadt Hannover hat gegen ihren Kulturdezernenten Harald Härke Anzeige erstattet. Und zwar wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen und Verleumdung. Oberstaatsanwalt Thomas Klinge bestätigte gegenüber Radio Hannover, dass eine entsprechende Anzeige von der Stadt bereits am 30. April in seiner Behörde eingegangen sei. Es wird nun geprüft ob ein Anfangsverdacht besteht und ob ein Ermittlungsverfahren gegen Härke eingeleitet wird, so Klinge. Zu Details wollte sich die Staatsanwaltschaft aber nicht äußern. Die Stadt Hannover bestätigte die Anzeige, gab aber dazu ebenfalls keine weiteren Auskünfte. Gegen den Kulturdezernenten läuft seit Oktober ein Disziplinarverfahren. Der Vorwurf: Härke soll versucht haben, seiner Lebensgefährtin eine besser dotierte Stelle im Kulturbüro zu verschaffen. Der Posten wurde am Ende nicht besetzt.

 

++ Beitragsfreie Kitas: Land und Kommunen einigen sich über Finanzierung ++

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Durchbruch bei den Verhandlungen um den kostenlosen Kita-Besuch in Niedersachsen: Vertreter von Land und Kommunen haben sich laut Landesregierung über die Finanzierung der beitragsfreien Kita in Niedersachsen geeinigt. Mit den kommunalen Spitzenverbänden habe man sich auf ein Gesamtpaket von zusätzlich 328 Millionen Euro bis Sommer 2022 verständigt, teilte das Kultusministerium mit. Der Kita Besuch soll ab August in Niedersachsen kostenlos sein. Zudem wurde vereinbart, dass Eltern ihre Kinder künftig auch gebührenfrei von Tagesmüttern betreuen lassen können, wenn die Kommune keinen Kita-Platz anbieten kann. Die beitragsfreie Tagespflege ist für eine Zeit von drei Jahren geplant. Das Land will diese Maßnahme mit 20 Millionen Euro finanzieren.

++ Gewalttat geplant? 19-Jähriger jetzt in Langzeitgewahrsam ++

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Der 19-Jährige, der bei einem SEK Zugriff in Herrenhausen festgenommen wurde, befindet sich nun in Langzeitgewahrsam. Ein Richter hat dies heute angeordnet. Der Verdacht, dass der  junge Mann eine Gewalttat geplant haben soll, kann derzeit weder abschließend ausgeräumt, noch weiter erhärtet werden, heißt es von den Behörden. Dadurch dass sich der 19-Jährige nun in Langzeitgewahrsam befindet, ergibt sich den Ermittlern die Möglichkeit, das Umfeld des jungen Mannes sowie den Sachverhalt weiter zu erhellen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 19-Jährige, der bis Ende April eine Haftstrafe verbüßt hatte, gegenüber Angehörigen geäußert, dass er eine Gewalttat verüben will. Was der Bielefelder aber konkret geplant hat, ist noch nicht bekannt. Laut Medienberichten soll sich der junge Deutsche mit jordanischen Wurzeln radikalisiert haben. Spezialeinsatzkräfte der Polizei Niedersachsen hatten den 19-Jährigen in einer Flüchtlingsunterkunft in Herrenhausen festgenommen.

 

++ A2: Neues Baustellenkonzept für mehr Sicherheit ++

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Mit einem neuen Baustellenkonzept will das Land Niedersachsen für mehr Sicherheit auf der staugeplagten A2 sorgen. Denn immer wieder kommt es auf der Autobahn zu schweren Unfällen – vor allem auch mit Lastwagen. Heute hat Verkehrsminister Bernd Althusmann die Eckpfeiler des A2-Baustellenmanagements in Hannover vorgestellt. Das Land setzt unter anderem auf flexible Verkehrsführungen. Diese beinhalten als wichtigsten Aspekt die vorhandene Anzahl der Fahrstreifen auch in den Baustellen aufrecht zu erhalten und wo möglich also keine Spuren mehr zu sperren. Denn wissenschaftliche Untersuchungen von A2-Baustellen hätten ergeben, dass es insbesondere vor Baustellen kracht, wo die Zahl der Fahrstreifen reduziert wird und deshalb der Verkehr stockt. Das Land will außerdem die Bauarbeiten auf der A2 beschleunigen. Die Arbeiten sollen jeweils an einen Generalunternehmer vergeben werden, der für eine beschleunigte Fertigstellung eine Zusatzvergütung erhält. Im Gegenzug drohen Vertragsstrafen, wenn sich die Bauarbeiten verzögern.

++ Niedersachsen stellt Verfassungsschutzbericht vor ++

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Das Land Niedersachsen hat heute in Hannover seinen neuen Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Und egal ob Rechtsextreme, Linksextreme oder Islamisten: "In keinem der relevanten Phänomenbereiche kann von einer entspannten Situation gesprochen werden, sagte Innenminister Boris Pistorius. Beim Salafismus stellen die Behörden eine Ausbreitung in die Fläche fest, mit regionalen Schwerpunkten in Braunschweig und Hannover. Treffpunkte verlagern sich demnach aus dem öffentlichen Bereich wie Moscheen in Hinterzimmer und Privaträume. Werbeaktivitäten würden immer häufiger über das Internet laufen. Im Rechtsextremismus wird laut Verfassungsschützer beobachtet, dass Gruppierungen wie die Identitäre Bewegung sich neue Zielgruppen erschließen wollen und sich dadurch medienwirksam mit Kampagnen inszenieren. Und der G20-Gipfel in Hamburg habe mit seinen Ausschreitungen gezeigt, dass es weiterhin eine große Gewaltbereitschaft im Linksextremismus gibt.

++ Neustadt: Offenbar verwirrter Mann klettert auf Strommast ++

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Ein offenbar verwirrter Mann ist in Neustadt auf einen Strommast geklettert und hat die Rettungskräfte in Atem gehalten. Der 37 Jährige war zuvor von der Polizei in Hannover aufgegriffen worden, weil er mit einem Messer auf einem Fensterbrett im sechsten Stock eines Hochhauses gesessen hatte. Doch noch während seiner Einweisung in das psychiatrische Krankenhaus in Wunstorf, konnte der verwirrte Mann wieder flüchten. Nach einer mehrstündigen Suchaktion auch mit einem Hubschrauber, meldete sich schließlich eine Anwohnerin in der Wunstorfer Straße in Neustadt bei der Polizei. Denn dort war der gesuchte Mann auf einen 40 Meter hohen Strommast geklettert. Nachdem der Strom abgeschaltet war, kletterte schließlich ein Beamter des Sondereinsatzkommandos ebenfalls hinauf und konnte den 37 Jährigen nach langem Zureden schließlich zum Runterkommen bewegen. Zur eigenen Sicherheit wurde der Mann in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie in Wunstorf untergebracht.  

 

 

++ Auffahrunfall auf A2: Unfallursache unklar ++

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Nach dem schweren Auffahrunfall gestern Abend auf der A2 zwischen Herrenhausen und Garbsen ist noch immer unklar, wie es dazu kommen konnte. Ein Kleintransporter war gegen 20 vor neun gegen das Heck eines Sattelschleppers geprallt. Dabei wurden die beiden Insassen im Fahrerraum eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt. Nachdem die alarmierten Einsatzkräfte die beiden Männer befreit hatten, wurden sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 31.000 Euro. Die A2 in Richtung Dortmund war kurzzeitig voll gesperrt. Erst gegen Mitternacht konnten alle Spuren wiederfreigegeben werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

++ Nach Stadtbahnunfall in Oberricklingen: Zerstörte Waggons werden bald abtransportiert ++

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Nach dem Zusammenstoß von zwei Stadtbahnen in Oberricklingen vor knapp zwei Wochen will die Üstra die zerstörten Waggons nun Anfang Juni abtransportieren. Und zwar am zweiten Juni Wochenende (8.-10.Juni) , wenn die Strecke zwischen Stadionbrücke und Wettbergen sowieso wegen Gleisarbeiten gesperrt ist. Dann sollen die nicht mehr fahrbereiten Stadtbahnen in mehrere Teile zerlegt und mit Lastwagen abtransportiert werden. Danach - ab dem 11 Juni soll die Linie 17 wieder auf ihrer kompletten Strecke fahren können. Derzeit pendelt sie nur zwischen Hauptbahnhof/ZOB und Stadionbrücke, weil die beiden zerstörten Stadtbahnen die Rangiergleise an der Wallensteinstraße blockieren. Die beiden Stadtbahnen waren dort vor gut zwei Wochen zusammengestoßen, weil eine Weiche falsch gestellt war. 15 Menschen waren bei dem Unfall verletzt worden, vier von ihnen schwer.

++ Schwere Brandstiftung: Mutmaßlicher Täter stellt sich Polizei ++

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Hat ein 56-jähriger ehemaliger Gast ein Hotel in Hemmingen angezündet und so einen Schaden in Höhe von einer Million Euro verursacht? Das jedenfalls behauptet der Mann selbst. Er stellte sich gestern der Polizei auf der Wache am Raschplatz.
Der Mann sagte, er habe das Feuer in dem Hotel an der Göttinger Landstraße in Westerfeld am Pfingstmontag gelegt. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv des 56-Jährigen konnte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen.
Das Feuer in dem Gasthaus war am Montagabend ausgebrochen. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte den Brand bemerkt. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich alle Gäste bereits ins Freie gerettet, das Gebäude aber wurde schwer beschädigt. Es ist bis auf weiteres nicht nutzbar. Brandermittler hatten das Gebäude gestern untersucht und bereits Hinweise gefunden, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Nun laufen die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Täter wegen schwerer Brandstiftung.