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VW: Konzern-Chef bestätigt erstmals Abbauziel von 100.000 Jobs

Lange hat Volkswagen-Chef Oliver Blume die Beschäftigten über seinen Plan für den massiven Stellenabbau im Dunkeln gelassen. Jetzt hat er erstmals konkret erklärt, wie viele Jobs und Autowerke bedroht sind.

In einem internen Interview im VW-Intranet sagt der Konzernchef, dass bis 2030 weltweit rund 50.000 weitere Arbeitsplätze wegfallen könnten – zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.000 Stellen. Darüber berichten der Spiegel und die Nachrichtenagentur Reuters. Außerdem äußert sich Oliver Blume erstmals konkret zu den vier im Fokus stehenden Werken, wie dem VWN-Standort in Hannover-Stöcken. Für diese Werke könne derzeit keine wettbewerbsfähige Auslastung garantiert werden, sagt er. Die Autoproduktion soll dort zwischen 2031 und 2034 auslaufen. Gleichzeitig betont Blume, sogenannte intelligente Lösungen seien besser als eine Werksschließung. Er nennt alternative Nutzungskonzepte und Gespräche mit Partnern.