Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesbildungsministeriums hat eine erste Zwischenbilanz vorgestellt – Hintergrund ist die Debatte um ein Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche.
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg begrüßt die erste Bilanz der Kommission – die hat festgestellt: Ein mögliches Social-Media-Verbot allein greife zu kurz, nötig sei ein ganzheitlicher Ansatz. Hamburg befürwortet das: Medienbildung sei eine zentrale Voraussetzung dafür, dass junge Menschen digitale Angebote kritisch, selbstbestimmt und verantwortungsvoll nutzen können. Der Erwerb sei aber nicht allein die Aufgabe von Schule – da nimmt sie auch die Eltern in die Pflicht.
Konkrete Handlungsempfehlungen will die Expertenkommission im Juni vorlegen.