Die CDU-Ratsfraktion Hannover bringt zur Ratsversammlung Donnerstag einen Dringlichkeitsantrag zur Schul-IT ein. Hintergrund ist Stopp von Microsoft 365 an den Schulen.
Das Vorgehen der Verwaltung sei ein schweres Führungs- und Organisationsversagen, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion. Sie sieht die Verantwortung dafür bei Schuldezernentin Eva Bender. Statt einen rechtssicheren und praxistauglichen Weg vorzubereiten, habe die Verwaltung die Schulen in einen Umstellungsprozess geführt, der nun krachend gescheitert ist.
Mit dem Antrag will die CDU, dass funktionierende bestehende Systeme zunächst weiter genutzt werden können. Außerdem soll ein tragfähiges neues Schul-IT-Konzept erarbeitet werden.
Die Stadt hatte die Einführung von Microsoft 365 an Schulen gestoppt – seit Dienstagabend sind die Anwendungen deaktiviert. Grund sind offene datenschutzrechtliche Fragen und eine unzureichende vertragliche Grundlage für den Einsatz der Software im schulischen Kontext.