Im Zusammenhang mit dem gescheiterten Zisternenprojekt und den Gebäudeschäden in der Prinzenstraße fordert Hannovers FDP Ratsfraktion jetzt die vollständige Entschädigung der Anlieger – und bringt dazu einen entsprechenden Antrag in verschiedene Ausschüsse ein. Es habe zunächst vollmundige Versprechen gegeben, dass die Stadt für die Schäden aufkomme, nur um dann zurückzurudern, heißt es in einer Mitteilung. Die Stadt habe Mist gebaut und müsse jetzt dafür aufkommen, so der Fraktionsvorsitzende Wilfried Engelke. Auch die CDU hatte der Stadt schon Wortbruch vorgeworfen.
Jüngst war bekannt geworden, dass betroffene Hauseigentümer in der Prinzenstraße offenbar ein Drittel der Reparaturkosten selbst zahlen sollen. Dabei hatte die Stadt nach den Schäden durch die Rammarbeiten zunächst eine unkomplizierte Regulierung zugesagt.