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Richter unter Kinderporno-Verdacht

Nach dem Fund von 1,7 Millionen Dateien mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern auf seinen Geräten wird sich ein Richter möglicherweise bald auf der Anklagebank wiederfinden. Der 62-Jährige lebe in Niedersachsen, vorgeworfen werde ihm der Besitz von kinder- und jugendpornografischen Schriften, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Hannover der dpa. Derzeit werde geprüft, ob ein Hauptverfahren eröffnet werde. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet, demnach ist der angeklagte Richter in Thüringen tätig. Das Landgericht Hannover äußerte sich nicht dazu. Der 62-Jährige befinde sich nicht in Haft, sagte die Sprecherin. Laut „Bild“ hatten Ermittler im August 2024 die Wohnung des Juristen durchsucht. Dabei sollen sie unzählige Bilder und Videos entdeckt haben, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen sollen. Die Dateien sollen dem Bericht zufolge auf fast 40 Festplatten, Datensticks und Laptops verteilt gewesen sein.