Hannover weitet den Hitzeschutz für obdachlose Menschen aus. Gemeinsam mit sozialen Trägern organisiert die Stadt eine Sommerhilfe, um Betroffene bei hohen Temperaturen besser zu versorgen. Dazu wird unter anderem die Ausgabe von Trinkwasser verstärkt. Ein zentraler Anlaufpunkt ist die Marktkirche, die an Hitzetagen Wasserflaschen ausgibt und als kühler Schutzraum dient. Außerdem werden im Juli und August zusätzliche Wassertouren mit Lastenrädern eingesetzt, um Menschen direkt auf der Straße zu erreichen. Bei Temperaturen über 30 Grad dürfen obdachlose Menschen außerdem die Tunnelstationen der ÜSTRA zur Abkühlung nutzen. Rund 30 soziale Einrichtungen haben beim städtischen Interventionsfonds Bedarf an Trinkwasser in Höhe von knapp 20.000 Euro angemeldet. Hinzu kommen rund 12.000 Euro für Hygieneartikel, Sonnenschutz und Sommerschlafsäcke.
Hitzeschutz: Hannover verstärkt Sommerhilfe für Obdachlose