Wegen einer abgestürzten Drohne hat die Polizei mehrere Tage das Wunstorfer Moor in der Nähe des Fliegerhorsts der Bundeswehr nach weiteren Trümmerteilen abgesucht. Die Bundesanwaltschaft prüft inzwischen, ob es einen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig geben könnte. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich offenbar nicht um eine handelsübliche Drohne. Demnach gibt es eine gewisse Ähnlichkeit mit der Sprengstoffdrohne im Leipziger Fall. Sprengstoffspuren seien aber nicht gefunden worden. Der NDR hatte berichtet, dass ein Bauteil aus einem 3D-Drucker stammen soll und so nicht im Handel erhältlich sei. Das Landeskriminalamt untersucht die Drohne unter anderem auf DNA und weitere Spuren.
Drohnenfund bei Wunstorf: Ermittler prüfen Verbindung zu Leipziger Fall