++ Arbeitsunfall in Gleidingen: 34-Jähriger schwebt in Lebensgefahr ++

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Tragisches Unglück im Gleidinger Industriegebiet:  Dort ist ein Mann in eine Maschine eingeklemmt worden. Der Zustand des 34 Jahre alten Mannes ist kritisch. Es besteht Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mitarbeiter am Sonntag zur Spätschicht in einer Firma am Hanno-Ring. Als er in einem Fabrikationsraum dabei war eine Walze zu reinigen, setzte sich diese aus unbekannter Ursache plötzlich in Bewegung. Der 34-Jährige wurde dabei in der Maschine eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den Mann schwerstverletzt in eine Klinik.  Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus, die Untersuchungen dauern noch.

++ Altes Rathaus: Nur noch 10 Hochzeitsgäste erlaubt ++

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Keine großen Hochzeitsgesellschaften: Im Alten Rathaus erlaubt die Stadt Hannover nur noch Trauungen mit maximal zehn Gästen. Das hat ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Nach aktuellen Brandschutzbestimmungen seien die Fluchtwege für große Gruppen nicht mehr ausreichend. Das hat zur Folge, dass sich in den drei Trauzimmern nur noch maximal 30 Personen aufhalten dürfen. Die volle Kapazität ist eigentlich doppelt so hoch. Die Stadt Hannover versucht den Brautpaaren entgegen zu kommen: Sofern nicht drei Trauungen gleichzeitig in dem historischen Gebäude stattfinden, kann die Besucheranzahl auch angepasst werden. Darüber hinaus will die Stadt auch mehr standesamtliche Trauungen im Neuen Rathaus durchführen. Bisher können Paare lediglich einmal im Monat im Gartensaal heiraten. Neben den beiden Rathäusern gibt es noch sieben weitere Trauorte in Hannover.

++ Ministerpräsident Weil und Stellvertreter Althusmann äußern sich zum Wahldebakel in Bayern ++

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Die Wahlklatsche für die CSU und die SPD in Bayern beschäftigt auch Niedersachsens Landespolitik. Das Ergebnis sei insgesamt ein klarer Hinweis darauf, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung mit dem derzeitigen Bild der Politik unzufrieden ist, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag nach der Wahl. Er kritisiert auch das Verhalten der CSU und deren Vorsitzenden Horst Seehofer, die in den vergangenen Monaten für eine Kette an Krisen verantwortlich gewesen seien. Sein Stellvertreter, der Christdemokrat Bernd Althusmann will sich so kurz nach der Wahl nicht an Personaldebatten beteiligen. Aber: "Klar bleibt für mich: Turbulenzen, unnötige Streitereien, überzogene Positionen nützen niemandem, sie treiben eher den Populisten die Menschen in die Arme und ich glaube, dass wir uns da alle ernsthaft fragen müssen, was wir selber tun können, um eine vernünftige Auseinandersetzung mit klaren Standpunkten vorzunehmen." Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU nur noch 37, 2 Prozent erreicht, die SPD gerade mal 9,7. Zweitstärkste Kraft sind die Grünen, gefolgt von den Freien Wählern und der AfD.

++ Tödliche Schüsse auf Hochzeit: Mutmaßlicher Schütze gefasst ++

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Mehr als zwei Jahre nach den tödlichen Schüssen auf einer kurdischen Hochzeit in Vahrenheide ist der mutmaßliche Täter offenbar gefasst. Laut Medienberichten ist der Mann am Freitag im Irak verhaftet worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der 24-Jährige wird verdächtigt seine jüngere Cousine getötet zu haben – und zwar bei einer Hochzeitsfeier im März 2016, in einer Veranstaltungshalle in Vahrenheide. Während der Feier soll der 24-Jährige damals zielgerichtet auf seine 21 Jahre alte Cousine zugegangen sein und sie dann mit mehreren Schüssen getötet haben. Offenbar weil sie sich weigerte eine Zwangsehe mit ihm einzugehen. Zu dem Zeitpunkt der Schießerei waren noch einige Hundert Gäste anwesend. Nach seiner Tat konnte der Schütze flüchten. Seitdem war er mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

++ Lehrte Aligse: Diebesgut neben den Bahngleisen gefunden ++

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Die Bundespolizei in Hannover ermittelt wegen schweren Bandendiebstahls. Am Montag hatte der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn verstecktes Diebesgut neben den Gleisen bei Lehrte Aligse entdeckt. Unter Planen und Ästen lagen 25 Kartons mit neuwertigen Stiefeln aus China. Der Wert der Ware wird von den Ermittlern auf 20.000 Euro geschätzt. Ganz in der Nähe lag noch ein Rucksack in dem sich unter anderem ein Bolzenschneider befand.  Die Bundespolizei geht davon aus, dass Diebe den Bereich der Bahngleise bei Alligse bevorzugt nutzen, um dort abgestellte Güterwaggons aufzubrechen. Das Diebesgut laden sie anschließend ab und verstecken es, um es gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt von dort abzutransportieren. Die Bundespolizei hofft nun auf Hinweise von Zeugen, um auf die Spur der Täter zu kommen.

++ Jugendliche beklauen acht Gartenlauben in Mittelfeld ++

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Zwei Jugendliche sind am Mittwochmorgen in einer Kleingartenkolonie in Mittelfeld offenbar auf Beutezug gewesen. Die Polizei nahm die beiden 16 und 18-Jährigen vor Ort fest. Sie stehen in Verdacht in acht Gartenlauben eingestiegen zu sein. Ihr Diebesgut sollen sie zentral in einem Gebäude gelagert haben – unter anderem stand ein Fernseher zum Abtransport bereit. Ein Laubenbesitzer in der Kolonie an der Paderborner Straße war gegen halb sieben auf die Heranwachsenden aufmerksam geworden. Er hatte ungewöhnliche Geräusche und Licht bei seinem Nachbarn bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Jungen räumten die Einbrüche bereits ein. Sie müssen sich nun wegen schweren Diebstahls verantworten. Darüber hinaus prüfen die Ermittler, ob das Duo auch für weitere Laubenaufbrüche in Frage kommt.

++ Fünf LKW kollidieren auf A7 ++

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Massencrash auf der A7: In Höhe Großburgwedel sind fünf LKW am Morgen miteinander kollidiert. Ein LKW-Fahrer schwebt in Lebensgefahr, fünf weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 34-jähriger LKW-Fahrer ein Stauende zu spät bemerkt: Er fuhr einem Sattelzug eines 45-Jährigen auf, der durch die Wucht des Aufpralls wiederum auf drei weitere Lastwagen geschoben wurde. Die Feuerwehr musste den mutmaßlichen Unfallverursacher aus dem eingedrückten Führerhaus befreien. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam er in ein Krankenhaus. Nachdem die A7 zwischenzeitlich voll gesperrt war, kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.

++ Startschuss für „Hannover sauber“ ++

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„Hannover sauber“, so heißt die Kampagne, die Stadt und Abfallwirtschaft Aha am Freitag vorgestellt haben. Sie umfasst mehrere Maßnahmen: In der City sollen Straßenfeger auf E-Bikes patrouillieren, Aha will mehr gegen Unkraut tun und Kehrmaschinen sollen Sonderschichten fahren. Außerdem solle die Zahl der Müllfahnder verdoppelt werden, sagte der Leiter der Stadtreinigung bei Aha, Mathias Quast, am Freitag in Hannover. Die Abfallwirtschaft will dazu in diesem Jahr 24 neue Stellen schaffen, zwei Millionen Euro kostet das. Und natürlich sollen auch die Bürger mitmachen - denn Müll, der gar nicht erst entsteht, den muss auch keiner wegräumen.

++ Arbeitslosigkeit in Hannover sinkt - bleibt aber über Bundesdurchschnitt ++

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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland liegt derzeit bei 2,26 Millionen Menschen. Das ist ein Rückgang um 94.000 im Vergleich zum Vormonat. Die bundesweite Arbeitslosenquote sank im September auf fünf Prozent. In der Region Hannover liegt sie hingegen etwas höher und zwar bei 6,4 Prozent. Es wurden von der Agentur für Arbeit für den September rund 40.200 Menschen ohne Job gemeldet. Der Bestand blieb damit fast 7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Damit nähern wir uns einem Tiefstand der Arbeitslosigkeit an, sagte Hannovers Arbeitsagentur Chefin Heike Döpke. Das sei sehr erfreulich, weil viele Arbeitssuchende den guten Markt nutzen könnten, sagte sie weiter. In Niedersachsen ist die Zahl der Arbeitslosen bereits auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

++ Ferienbeginn: ADAC warnt vor Stau im Raum Hannover ++

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Es wird voll auf den Straßen zum Start in die Herbstferien. Der ADAC warnt das gesamte Wochenende vor langen Staus im Raum Hannover. Und zwar auf der gesamten A2 zwischen Hämelerwald und Garbsen sowie auf dem nördlichen Abschnitt der A7. Denn auch in den Nachbarbundesländern Hessen, Hamburg und Sachsen-Anhalt gehen die Ferien los. Erst nach dem Tag der Deutschen Einheit am Mittwoch wird sich die Situation etwas entspannen, so die Prognose des Automobilclubs. Und auch der Flughafen Hannover Langenhagen rechnet in den Herbstferien mit einem Anstieg des Passagieraufkommens. Der Airport rät allen Urlaubern nach Möglichkeit nicht das Auto zu nutzen sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Unterdessen sind am Flughafen die Bauarbeiten auf der Südbahn abgeschlossen worden. Ab Freitagabend ist die Südbahn wieder uneingeschränkt für den Flugbetrieb freigegeben, teilte der Airport Hannover mit.

++ IAA Nutzfahrzeuge endet mit positiver Bilanz ++

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Auf dem Messegelände ist am Donnerstag die „IAA Nutzfahrzeuge“ zu Ende gegangen. Und die Aussteller waren zufrieden. Mehr als 250.000 Besucher waren da, ein leichtes Plus gegenüber 2016. Und auch die Zahl der Aussteller ist gestiegen auf rund 2200. Trends der Messe waren Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. 2020 kommt die „IAA Nutzfahrzeuge“ zum nächsten Mal aufs Messegelände.

++ Klärwerk Herrenhausen: Richtfest für Energiezentrale ++

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Das Klärwerk Herrenhausen soll in den kommenden Jahren nachhaltig auf den neusten Stand gebracht werden. In einem ersten Bauabschnitt entsteht dort derzeit für rund 42 Millionen Euro eine neue Energiezentrale. Am Donnerstag ist am Klärwerk Herrenhausen Richtfest gefeiert worden. Die neue Energiezentrale wird aus vier Blockheizkraftwerken bestehen, die den getrockneten Abwasserschlamm zu Energie verarbeiten. Durch den neuen Standort ergeben sich deutliche Verbesserungen, etwa kürzere Wege für den Schlamm und dadurch weniger Energieverlust, sagte Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Ende 2019 wird die neue Energiezentrale voraussichtlich in Betrieb gehen. Die komplette Anlage mit zwei Faultürmen soll nach bisheriger Planung bis 2025 gebaut sein.

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