++ Trockenheit: Grillverbot gilt nach wie vor ++

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Das Grillen in öffentlichen Parks und Grünanlagen in Hannover bleibt weiter verboten. Auch wenn es in dieser Woche etwas Regen gab, sind die Böden nach wie vor extrem trocken. Die Gefahr, dass allein ein kleiner Funkenflug ein Feuer verursachen kann, ist deswegen noch immer sehr hoch. Das Grill-Verbot gilt deswegen nach wie vor, und zwar bis auf Widerruf, sagte Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage von Radio Hannover.
Ende Juli hatte die Stadt das Verbot nach der langanhaltenden Trockenheit und Hitze verhängt.

++ Wettbüroüberfälle: Täter auf der Flucht ++

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Nahezu zeitgleich sind in der vergangenen Nacht gleich zwei Wettbüros in der Region Hannover überfallen worden. In beiden Fällen konnten die Täter unerkannt mit ihrer Beute flüchten. Mit Motorradhelmen maskiert betraten zwei Männer gegen 23 Uhr Mittwoch Nacht ein Wettbüro an der Empelder Straße in Badenstedt. Sie bedrohten die Angestellte, zwangen sie dazu, sich auf den Boden zu legen und griffen sich schließlich die Tageseinnahmen aus der Kasse. Die Täter waren beide dunkel gekleidet, sie sprachen deutsch ohne Akzent.
Der zweite Überfall passierte in Lehrte, ebenfalls gegen elf Uhr nachts. Hier war es ein Einzeltäter. Zu Geschäftsschluss passte er einen Mitarbeiter am Ausgang ab. Er bedrohte ihn von hinten mit einem spitzen Gegenstand und forderte Bargeld. Mit der Beute konnte auch dieser Räuber unerkannt entkommen. Und wie in Badenstedt blieb auch hier die Fahndung erfolglos. Der Kriminaldauerdienst bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise. 

++ Säureopfer fordert 250.000€ Schmerzensgeld ++

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Zwei Jahre nach der Säure-Attacke auf Vanessa Münstermann aus Hannover beschäftigt der Fall noch immer die Justiz.  Das Landgericht hat am Donnerstag über eine Schmerzensgeldforderung verhandelt. Das Opfer fordert 250.000 Euro. Und hat offenbar auch gute Chancen, diese Summe zugesprochen zu bekommen. Das ließ die Kammer bereits durchblicken. Die Forderung sei für deutsche Verhältnisse zwar ziemlich hoch. Aufgrund der extremen Folgen für das Opfer und der schweren Schuld des Täters sei sie aber auch in dieser Höhe angemessen. Am 2. Oktober wird das Gericht sein Urteil verkünden.
Ob Vanessa Münstermann das Geld aber auch tatsächlich bekommt ist offen. Ihr Ex-Freund soll mittellos sein. Im August 2016 hatte er die damals 27-Jährige in Leinhausen mit einer ätzenden Flüssigkeit übergossen. Das Gesicht der jungen Frau ist dadurch für immer entstellt. Für die Tat wurde er zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Vanessa Münstermann setzt sich mittlerweile mit ihrem Verein „AusGezeichnet“ weltweit für Säure-Opfer ein.

++ Hannover 96: neuer Torwart, neuer Kapitän ++

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Neuer Torwart, neuer Kapitän: 96-Trainer André Breitenreiter hat am Donnerstag wichtige Personalentscheidungen für die neue Saison verkündet. Michael Esser wird demnach die neue Nummer eins zwischen den Pfosten und löst damit Philipp Tschauner als Stammkeeper ab. Esser habe sich in der zweiten Hälfte der Vorbereitung als einen Tick besser erwiesen, begründete Breitenreiter seine Entscheidung.
Die Kapitänsbinde der Roten trägt ab sofort Waldemar Anton. Der 22-Jährige ist damit der jüngste Kapitän der Bundesliga. Anton sei für 96 eine Identifikationsfigur, sagt der Trainer, und habe sich sowohl sportlich als auch persönlich zuletzt toll entwickelt. Anton selbst sagt: „Das macht mich extrem stolz“.

++ Leibnizufer: Reinigung und Pflege für die Nanas ++

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Die Nanas am Leibnizufer stehen an einer der Hauptverkehrsadern Hannovers – und auch Wind und Wetter setzen den berühmten Kunstobjekten von Niki de Saint Phalle zu. Mittwoch haben die drei Skulpturen darum eine Reinigungs- und Pflegekur erhalten. Zudem wurde Nana "Charlotte" farblich aufgefrischt. Knapp 10 000 Euro hat die Aktion gekostet. Laut Frithjof Peters vom Kulturbüro der Stadt können mit der Maßnahme aber erheblich höhere Reperaturkosten vermieden werden.

++ Alkoholverbot auf S-Bahn-Streckennetz ausgeweitet ++

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Die S-Bahn weitet ihr Alkoholverbot aus – seit Mittwoch darf auch im gesamten Streckennetz im Raum Hannover kein Alkohol mehr konsumiert werden – das Verbot gilt auch für das Mitführen von Getränken, die zum Verzehr während der Fahrt bestimmt sind. Verstöße können Strafen von 40 Euro nach sich ziehen, teilte die Deutsche Bahn mit. Geschlossene Getränke zum Beispiel als Einkäufe seien hingegen nicht verboten. Das Unternehmen hatte im Januar auf ausgewählten Linien ein Alkoholverbot eingeführt - unter anderem in der S-Bahn-Hannover und in Zügen zwischen Hannover und Bremen. Bislang waren einige Linien, die durch NRW fuhren, noch davon ausgenommen.

++ Psychisch Kranker will in Flughafen eindringen - Festnahme ++

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Die Bundespolizei hat am Dienstag im Terminal C des Flughafens einen offenbar psychisch kranken Mann gestoppt. Der 47-Jährige hatte versucht, in den Sicherheitsbereich einzudringen. Bundespolizisten und Sicherheitsmitarbeiter konnten den Mann jedoch rechtzeitig aufhalten. Dabei leistete der 47-Jährige so heftigen Widerstand, dass drei Polizisten verletzt wurden. Der Mann wurde nach einer ärztlichen Begutachtung in die Psychiatrie eingewiesen. Nach Angaben der Bundespolizei war die Sicherheit des Luftverkehrs zu keinem Zeitpunkt gefährdet. In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Zwischenfälle gegeben, bei denen Fluggäste ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich eingedrungen waren – In Frankfurt und München wurden deshalb sogar Terminals geräumt.

++ Langenhagen: Erdinger Straße freigegeben ++

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Langenhagen bekommt heute eine neue Straße: Die 450 Meter lange Erdinger Straße, die zu den neuen Gewerbe-Flächen westlich des Airport Business Parks führt wurde Mittwoch Nachmittag offiziell freigegeben. 2 Millionen Euro hat der Bau inklusive einer Brücke gekostet. Auch im Stadtgebiet von Hannover wird heute Nachmittag eine neuen Verkehrsverbindung eingeweiht: Die neue Grünverbindung „Fuchswinkel“ verlängert den Märchenweg im Sahlkamp hin zum Märchenweg. Aus einem dunklen und verschatteten Weg ist laut Stadt nun ein großzügiger Geh und Radweg entstanden, der mit Rasenflächen, Sitzbänken und größerem Abstand von den benachbarten Kleingärten auch Platz zum Verweilen bietet.

++ Linden-Süd: Auto in Flammen wegen Brandstiftung ++

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 In Linden Süd hat am Dienstag ein Skoda gebrannt. Die Ermittler gehen von einer vorsätzlichen Tat aus und haben ein Verfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Das Fahrzeug war nach Angaben der Polizei Dienstag Nachmittag an der Elise-Meyer-Allee angezündet worden. Ein Autofahrer hatte die Rauchentwicklung an dem Wagen im Vorbeifahren bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten die Flammen bereits auf das rechte Fahrzeugheck übergegriffen, teilte die Polizei mit. Der Skoda wurde trotz zügiger Löschmaßnahmen stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt.  

 

++ Betrunkener LKW-Fahrer auf der A2 ++

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Nachdem ein betrunkener LKW Fahrer am Dienstag auf der A2 beim Überholen mindestens vier weitere Laster beschädigt hat, sucht die Polizei jetzt dringend Zeugen. Der 49-Jährige war mit seinem Sattelzug am Mittag zwischen Hämelerwald und Lehrte Ost in Richtung Dortmund unterwegs. Beim Überholen kollidierte er seitlich mit vier anderen LKW, beschädigte Planen und Außenspiegel, fuhr aber unbeirrt weiter – bis die alarmierte Polizei ihn schließlich stoppte. Die Kontrolle ergab, dass der LKW Fahrer sowohl über 3 Promille Alkohol im Blut hatte, als auch, dass er ohne gültigen Führerschein am Steuer saß. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt. Nun werden Zeugen, die die Trunkenheitsfahrt des Mannes beobachtet haben, gebeten sich bei der Autobahnpolizei zu melden.

++ Ledeburg: Gartenparty endet mit lebensbedrohlicher Stichverletzung ++

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In Ledeburg ist eine Gartenparty völlig aus dem Ruder gelaufen – sie endete mit einer lebensbedrohlichen Stichverletzung und einer Flucht nach Hessen. Nach bisherigen Ermittlungen hatten sich sieben Bekannte vergangene Woche in der Kleingartenkolonie Tannenkamp zu einem geselligen Abend verabredet. Dabei waren ein 24-Jähriger und 42-jähriger Mann mehrfach in Streit geraten – bis die Situation schließlich eskalierte und der 24-Jährige seinem älteren Kontrahenten mit einer Schere in die Brust stach. Anschließend ergriff er mit seiner Begleiterin die Flucht. Der 42-Jährige kam mit einer lebensgefährlichen Verletzung ins Krankenhaus. Sein Zustand ist mittlerweile stabil. Nachdem sich der 24-Jährige abgesetzt hatte, konnte die Polizei ihn nun am Montag Abend mit Hilfe des hessischen LKA in Wiesbaden lokalisieren. Er soll noch am Dienstag in die Untersuchungshaft kommen. Die Ermittlungen dauern an.

++ Kita-Offensive: Giffey will Millionen in frühkindliche Bildung investieren ++

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Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich am Dienstag in Hannover ein Stimmungsbild verschafft – über die aktuelle Lage der Kindertagesstätten und deren Ausbildungsstätten in Niedersachsen. Gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil hat Giffey die AWO-Kita Freytagstraße in der Südstadt und die Alice Salomon Berufsschule in Kleefeld besichtigt. Mit dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz will die Ministerin im kommenden Jahr bundesweit 5,5 Milliarden Euro in die frühkindliche Bildung investieren. Niedersachsen wird dabei einen dreistelligen Millionenbetrag erhalten.

Bereits seit diesem Monat zahlen Eltern in Niedersachsen keine Kita-Gebühren mehr. Damit übernimmt Niedersachsen bundesweit eine Vorreiterrolle.

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