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++ Stadt baut Hilfsangebote für Drogenabhängige weiter aus ++

Die Stadt Hannover sucht nach Lösungen für die Drogen-und Obdachlosenszene hinter dem Hauptbahnhof. Dort sollen bestehende Hilfsangebote ausgebaut und auch neue geschaffen werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte. So soll unter anderem das Team der Straßensozialarbeiter mit dem Schwerpunkt Suchthilfe um vier Stellen aufgestockt werden. Außerdem plant die Stadt neben der Drogenhilfeeinrichtung Stellwerk an der Fernroder Straße einen Konsumraum für Crack-Süchtige. Die synthetische Droge ist in allen Großstädten massiv auf dem Vormarsch. Die Abhängigen sind für die Drogenhilfe aber nur schwer erreichbar. Die Stadt will im Laufe des Jahres einen Container als Konsumraum aufstellen. Weitere Anlaufstellen sollen ausgebaut werden. Der Kontaktladen Mecki wird umziehen und erweitert. Außerdem soll in Kürze ein neuer Tagesaufenthalt in der Nähe der Notschlafstelle Alter Flughafen in Vahrenwald starten. Im Fokus der Angebote steht ein niedrigschwelliger Zugang und eine gute Erreichbarkeit für Menschen, die Hilfe brauchen, sagt Hannovers Sozialdezernentin Sylvia Bruns. Auf diese Weise sollen auch die bahnhofsnahen Plätze attraktiver werden, heißt es. Die Stadt tue alles, damit eine möglichst gute Teilhabe am Leben in Hannover möglich sei.