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++ Blutspendedienst kann Nachfrage von Kliniken nicht mehr erfüllen ++

Die Regale in den Zentrallagern der Blutspendedienste sind fast leer. Ende Januar könnte eine rote Linie überschritten sein, warnt das Deutsche Rote Kreuz. Und schon jetzt hat der Mangel an Blutkonserven Konsequenzen in den Kliniken. Wie die Neue Presse berichtet, verschieben erste Krankenhäuser in Hannover und der Region Operationen. Man habe den Bedarf der Kliniken an Blutpräparaten sowohl im Dezember als auch jetzt im Januar bisher nicht vollständig decken können, heißt es vom zentralen DRK-Blutspendedienst in Springe. Das Klinikum Region Hannover beklagt in dem Zeitungsbericht, dass die Bestellungen zum Auffüllen der Depots immer wieder nicht oder nur teilweise bedient wurden - sodass die Reserven nicht mehr ausreichend gefüllt sind. In Einzelfällen hätten Ärzte sogar direkt beim Blutspendedienst angerufen, um dringend benötigte Blutpräparate zu erbitten. Gerade bei geplanten Operationen könne es durch die aktuelle Situation zu Beeinträchtigungen kommen. Seit drei Monaten komme man nicht aus der Mangellage heraus, mahnt das Deutsche Rote Kreuz. Nie zuvor sei die Bereitschaft zum Blutspenden so massiv zurückgegangen.