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++ Erneute Messerangriffe: Gewerkschaft der Polizei fordert stärkere Prävention ++

Nach dem Messerangriff auf einen 25 Jahre alten Mann in Döhren sitzt der 16-jährige Tatverdächtige in U-Haft. Dem Jugendlichen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Auch am Altwarmbüchener See gab es eine Messerattacke, deswegen fordert die Gewerkschaft der Polizei in Niedersachsen, dass jetzt präventive Maßnahmen überprüft werden. 

Die GdP setzt sich unter anderem für mehr Waffenverbotszonen ein. Die Verschärfung des Waffenrechtes aus dem Jahr 2020 ermögliche die Einrichtung solcher Zonen, in denen auch anlasslose Kontrollen möglich seien, teilte die Gewerkschaft der Polizei mit. Zumindest in Bereichen mit viel Publikumsverkehr, in Naherholungsgebieten und Freizeiteinrichtungen sollte diese Möglichkeit öfter in Betracht gezogen werden», forderte der GdP-Landesvorsitzende Kevin Komolka. Mit Hinblick auf die beiden Messerangriffe vom Wochenende wies die Gewerkschaft auch auf die Bedeutung der Sichtbarkeit von Polizei hin. Es sei ein wichtiges Signal an potenzielle Täter und die Bevölkerung, dass die Polizei Präsenz zeige - und zwar nicht erst, wenn etwas passiert sei.