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++ Schröder blitzt in Berlin ab:

++ Schröder blitzt in Berlin ab: "Kein klärendes Gespräch" ++

Ein klärendes Gespräch zur Streichung seiner Privilegien wird es nicht geben: Altkanzler Gerhard Schröder ist mit seiner Bitte beim Vorsitzenden des Bundestags-Haushaltsausschuss Helge Braun abgeblitzt. Er empfinde den ganzen Vorgang als würdelos, teilte Braun mit.

Schröders Anwalt hatte sich in einem Brief an den früheren Kanzleramtschef von Angela Merkel gewandt. Demnach sei die Abwicklung von Schröders Büro und Mitarbeiterstab nicht ausreichend begründet. Er bitte um ein Gespräch auf „Augenhöhe“. Braun teilte mit, die Beschlüsse des Haushaltsausschusses seien mit breiter Mehrheit gefasst worden und seien nun von der Bundesregierung umzusetzen. Dazu bedürfe es keiner Gespräche.

Schröder sieht laut dem Anwaltsschreiben eine „Hetzjagd“ gegen sich. Grund ist sein Engagement in russischen Staatskonzernen trotz des Kriegs gegen die Ukraine.