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++ Prozessauftakt: Kampfhund-Besitzer bestreitet Mordversuch ++

Im vergangenen September soll ein Mann seinen Kampfhund auf einen 19-Jährigen gehetzt und das Opfer danach mit einem Messer attackiert haben. Jetzt war Prozessauftakt vor dem Landgericht Hannover. Die Anklage lautet: versuchter Mord. Der Beschuldigte bestritt vor Gericht einen Mordversuch. Der 46-Jährige beschrieb den Vorfall als Selbstverteidigung. Der 19-Jährige habe ihn angegriffen und sein Hund habe sich von der Leine losgerissen, hieß es in einer vom Verteidiger vorgelesenen Erklärung. Das Opfer erlitt tiefe Schnittverletzungen und Bisswunden am Fuß. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Er soll versucht haben, den jungen Mann aus Rache zu ermorden, weil dieser ein Jahr zuvor den Sohn des Angeklagten verletzt habe. Es seien laut Anklage auch die Worte, er werde ihn umbringen, gefallen. In einer Woche könnte bereits ein Urteil fallen.