++ Unfall-Schwerpunkt A2: Minister Althusmann klärt Lkw-Fahrer auf ++

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Alle paar Tage kommt es auf der A2 bei Hannover zu schweren Lkw-Unfällen. Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann hat deshalb am Donnerstag Lkw-Fahrer auf der Raststätte Auetal auf mögliche Gefahren hingewiesen. Althusmann sagte, Gründe für Unfälle seien hohe Geschwindigkeiten in Kombination mit Übermüdung, Ablenkung und zu wenig Abstand. Es war der erste von mehreren geplanten Aktionstagen unter anderem des Verkehrsministeriums. Erst am Dienstag war ein Lkw-Fahrer in Höhe Wunstorf-Luthe auf ein Stau-Ende gefahren und eingeklemmt worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen. Die Polizei kontrolliert schon seit Wochen Geschwindigkeit und Abstand auf der A2. Lkw-Fahrer halten sich demnach besonders häufig nicht an Überholverbote. Der nächste Aktionstag des Verkehrsministeriums soll am 18. September auf der Raststätte Zweidorfer Holz Nord stattfinden.

++ Regiobus: Standorte könnten zusammengelegt werden ++

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Der Verkehrsdienstleister Regiobus prüft eine Reduzierung seiner fünf Standorte auf vier. Gutachter hätten dem Unternehmen empfohlen, die Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf zu einem zusammenzulegen. Der neue Standort solle dann im Bereich Ronnenberg, Weetzen und Gehrden entstehen und auf Elektromobilität ausgerichtet werden. Regiobus-Chefin Elke van Zadel sagte am Mittwoch gegenüber Radio Hannover: "Im Prinzip kommt der Gutachter zu der Erkenntnis, dass aufgrund der Linienfahrwege und des neuen Angebots und der Elektromobilität ein Einsatzort weiter im nördlichen Bereich sinnvoll wäre, weil wir dann weniger Leerkilometer fahren müssen und das hat natürlich sehr viele betriebswirtschaftliche Vorteile und es hat auch die Vorteile, dass wir die Elektrobusse von einem neuen Standort aus fahren könnten, weil wir von den derzeitigen Standorten das Thema Elektromobilität nicht bedienen können." Der Aufsichtsrat soll Ende September über das neue Betriebshofkonzept entscheiden und möglicherweise eine Empfehlung an die Gesellschafter geben. Regiobus gehört mit seinen 390 Bussen zu den größten regionalen Busunternehmen und hat jedes Jahr etwa 28 Millionen Fahrgäste.

++ Maschsee-Triathlon am Wochenende: Teilnehmer-Rekord ++

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Schwimmen, Radfahren, Laufen: Am Wochenende findet wieder der Maschsee-Triathlon statt. Und die Veranstalter verzeichnen einen neuen Teilnehmer-Rekord. Bis zum Sonntagabend haben sich 2090 Triathleten und Kinder angemeldet, wie die Macher heute mitteilten. Den Anfang macht am Freitag der Nachwuchs beim „Kids Triathlon“, am Samstag sind dann die Erwachsenen dran. Vom Start- und Zielbereich am Strandbad geht es dann wahlweise auf die Volks- oder die Olympische Distanz.

++ Erneuter Unfall auf der A2: Lkw-Fahrer tot ++

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Auf der A2 Richtung Dortmund hat es am Dienstag erneut einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Ein Mensch kam dabei ums Leben, einer wurde leicht verletzt. Gegen halb zwölf war ein Lkw-Fahrer hinter der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe aus bislang ungeklärter Ursache auf einen anderen Lkw aufgefahren, der an einem Stauende stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt drei Lkw aufeinander geschoben, der Unfallverursacher wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann lebensgefährlich verletzt in eine Klinik, wo er starb. Ein 53-Jähriger Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 120.000 Euro. Die A2 Richtung Dortmund musste in Höhe Wunstorf Luthe gesperrt werden. Immer wieder kommt es auf der Autobahn zu schweren Lkw-Unfällen.

++ Brücke Königstraße wird saniert: Massive Behinderungen im Bahnverkehr ++

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Die Deutsche Bahn erneuert ab 1. Oktober die Eisenbahnbrücke über der Königstraße. Dazu muss die Ostseite des Hauptbahnhofs in Hannover fast komplett gesperrt werden, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Im Nah- und Fernverkehr kommt es deshalb zu massiven Behinderungen in Richtung Osten und Süden. Lediglich ein Gleis in Richtung Lehrte bleibe befahrbar, sagte Titus Kolbe von der DB Regio gegenüber Radio Hannover: "Von Lehrte her haben wir nur noch einen stündlichen Zug, ansonsten sind es drei Linien, die auf Hannover zulaufen von Celle und Hildesheim. Es gibt keine durchgängige Verbindung mehr zwischen Hameln und dem Flughafen. Viele Fahrgäste müssen in Linden-Fischerhof umsteigen. Das Problem ist vor allen Dingen, dass es überhaupt keine direkte Verbindung zwischen Hannover Bismarckstraße und Hannover Hauptbahnhof gibt." Die Bauarbeiten an der Bahnbrücke Königstraße sollen zunächst zwei Wochen dauern, los geht’s am 1. Oktober. Über Behinderungen und Ersatzverkehre informieren wir sie dann natürlich hier bei Radio Hannover.

++ 96-Neuzugang Weydandt: "Bin angekommen" ++

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Hendrik Weydandt heißt der Neue bei „Hannover 96“. Am Montag hat der 23-Jährige seinen Profi-Vertrag unterschrieben, am Dienstag stellte er sich hier in Hannover den Fragen der Presse: "Ich bin wahnsinnig froh, war sicherlich alles zügig und unerwartet, aber es ist schon ein Glücksgefühl jetzt richtig angekommen zu sein." Der Mittelstürmer schoss im Pokalspiel gegen Karlsruhe zwei Tore in sieben Minuten für die „Roten“, beim Bundesliga-Auftakt gegen Bremen dann sogar das einzige Tor. Der 23-Jährige war in diesem Jahr vom Regionalligisten Germania Egestorf zu Hannovers U23 gekommen – und nun zu den Profis. Manager Horst Heldt sprach am Montag von einem Fußballmärchen, das wahr geworden sei.

++ Nord LB in Schieflage: Mitarbeiter demonstrieren ++

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Die Nord LB ist seit Längerem in Schieflage, im zweiten Quartal hat das Institut nun rote Zahlen geschrieben. Mitarbeiter haben am Dienstag Mittag um 5 vor 12 für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Sie fürchten den Einstieg privater Investoren bei dem öffentlich-rechtlichen Institut. Jörg Reinbrecht, Landesfachbereitsleiter bei Verdi, sagte heute gegenüber Radio Hannover: "Es geht hier um 6000 Beschäftigte und man hat das Gefühl, dass die Politiker und die Entscheider bisher das gar nicht realisieren und die Beschäftigten gar nicht ernst nehmen." Derzeit hält das Land Niedersachsen 60 Prozent an der Nord LB. Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers hatte zuletzt angedeutet, das Land wolle auch künftig über 50 Prozent der Anteile halten.

++ Bult/Seelhorst: 76-Jährige tagelang festgehalten ++

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Zwei Unbekannte haben am Wochenende auf der Bult eine 76-Jährige in ihre Gewalt gebracht und gegen ihren Willen festgehalten. Zudem versuchten die Männer, die Frau auszurauben. Die 76-Jährige fuhr am Samstagnachmittag gegen halb vier in der Stadtbahn-Linie 6 Richtung Messe-Ost. Kurz hinter der Haltestelle Aegidientorplatz setzten sich die Männer neben sie. Als die Frau an der Kerstingstraße aussteigen wollte, stellte ihr einer ein Bein in den Weg und forderte sie zum Sitzenbleiben auf. An der August-Madsack-Straße in Seelhorst zwangen die Männer die Frau zum Aussteigen. Dann gingen sie mit der 76-Jährigen zu einem Rohbau an der Straßenecke Döhrbruch/Honiggrasweg. Auf dem Weg bedrohte einer der Männer die Frau mit einem Messer und nahm ihr die Handtasche ab. Im fünften Stock des Rohbaus hielten die Männer die Frau bis Montagfrüh um 1 fest. Dann gaben sie ihr die Handtasche samt Inhalt zurück und ließen sie allein. Als die 76-Jährige die Baustelle verlassen wollte, stürzte sie und verletzte sich leicht. Zuhause verständigte sie die Polizei, die bittet Zeugen, sich zu melden.

++ Seelze: Mehrfamilienhaus in Flammen - vorsätzliche Tat ++

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Nach einem Brand im Seelzer Ortsteil Letter haben Ermittler die Brandursache ermittelt: Der Kriminaldauerdienst geht bei dem Feuer von einer vorsätzlichen Tat aus. Am Donnerstagabend war in einem Mehrfamilienhaus an der Heinrich-Spät-Straße Feuer ausgebrochen – ein Anwohner hatte gegen 22 Uhr 30 den in Flammen stehenden Dachstuhl bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die Bewohner konnten sich nach Polizeiangaben unverletzt ins Freie retten. Trotz aufwändiger Löscharbeiten konnte nicht mehr verhindert werden, dass der Dachstuhl erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Schaden beträgt laut Schätzungen eine Viertelmillion Euro. Um die weiteren Umstände der Brandstiftung zu klären, wird weiterhin nach Zeugen gesucht.

++ Hannover zeigt Solidarität mit Chemnitz: Friedensweg gegen Rechtsextremismus ++

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Der Friedensweg des Bündnisses "Bunt statt braun" am Montag in der Innenstadt hat seine Erwartungen übertroffen. Nach Angaben der Organisatoren schlossen sich dem Marsch gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit mindestens 3.000 Menschen an. Unter den Teilnehmern waren auch einige Personen aus der Öffentlichkeit - darunter Ministerpräsident Stephan Weil, Oberbürgermeister Stefan Schostok und der evangelische Landesbischof Ralf Meister. Die Demonstranten zogen am späten Nachmittag vom Nordufer zur Aegidienkirche. Plakate wie "Herz statt Hetze" oder "Hass ist krass, Liebe ist krasser" zeigten, worum es den Menschen ging. Die Aktion war als parallele Unterstützung zu dem Konzert in Chemnitz geplant, aufgerufen hatten der DGB und das Bündnis bunt statt braun.

++ WG-Zimmer: Mietpreise in Hannover unter Bundesdurchschnitt ++

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Studenten wissen es vielleicht schon: WG-Zimmer in unserer Stadt sind teurer geworden. Dennoch rangiert Hannover noch unter Bundesdurchschnitt. Durchschnittlich kostet ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft derzeit 330 Euro und damit 27 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf eine Studie des Moses Mendelssohn Instituts. Der Mietpreis für ein WG-Zimmer in Hannover liegt demnach noch unter dem Bundesdurchschnitt von 363 Euro. Am teuersten sind Zimmer in München, hier müssen Studenten durchschnittlich 600 Euro berappen. Dahinter rangieren Hamburg und Stuttgart, Hannover liegt auf Platz 34. Für die Studie hat das Institut Mietpreise an rund 100 Hochschul-Standorten in Deutschland untersucht.

++ Verfassungsschutz: "Junge Alternative" der AfD im Visier ++

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Der Verfassungsschutz in Niedersachsen überwacht ab sofort die Jugendorganisation der AfD „Junge Alternative“. Es handle sich um eine verfassungsfeindliche Organisation, sagte Innenminister Boris Pistorius am Montag in Hannover. Menschen anderer Herkunft würden stigmatisiert, diskriminiert und beleidigt. Die Grenze sei deutlich überschritten worden. Unter anderem hatte der Chef der „Jungen Alternative“ Lars Steinke den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Facebook als Verräter bezeichnet. Die Entwicklung der Jugendorganisation und der AfD allgemein sei besorgniserregend, so der Innenminister. Die Partei hatte zuletzt auch mehrfach zu Kundgebungen in Chemnitz aufgerufen.

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