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++ Straßensperrungen: Stadt will offenbar behutsamer vorgehen ++

Die Stadt Hannover gibt ihre harte Haltung bei den kommenden Straßensperrungen im Bereich der Oper offenbar auf. Die Georgstraße soll ab dem 30. August nun nicht mehr vollgesperrt, sondern nur noch verkehrsberuhigt werden. CDU und FDP begrüßten das.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sagte am Mittwoch im Bauausschuss laut HAZ, Fahrzeuge sollten weiterhin auf der Georgstraße unterwegs sein dürfen, aber nur mit 10 bis 20 km/h. Dort seien „viele wichtige Buslinien“ unterwegs, deshalb müsse die Georgstraße befahrbar bleiben. Sperrungen soll es demnach nur in der Prinzenstraße und in der Sophienstraße geben, dort sollen Schauspiel- sowie Künstlerhaus ein Kulturprogramm auf die Beine stellen. Die Stadt will zudem vor der Oper ein eigenes Programm mit Partnern durchführen.

FDP-Ratsfraktionschef Wilfried Engelke sagte, Oberbürgermeister Belit Onay habe offenbar aus dem Verkehrschaos gelernt. Der OB hatte massive Kritik einstecken müssen für die teilweise Sperrung von Schmiedestraße, Köbelinger Markt und Raschplatzhochstraße. Die Grünen hatten am Mittwoch einseitig das Ende des Ampelbündnisses mit SPD und FDP erklärt und das mit der gescheiterten Wahl zur Wirtschaftsdezernentin begründet. Die Straßensperrungen dürften aber auch ihren Teil zum Zerwürfnis beigetragen haben. Der verkehrspolitische Sprecher der Rats-CDU, Felix Semper, zeigte sich erfreut, dass es keine komplette Sperrung der Georgstraße geben werde. Die Aktion soll vom 30. August bis 12. September gehen.