++ Kind verbrüht und nicht zum Arzt gebracht: Mutter verurteilt ++

Weil sich ihr Baby mit heißer Milch verbrühte, sie aber nicht zum Arzt ging, hat das Amtsgericht Hannover eine alleinerziehende Mutter zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Die 24-Jährige hatte eigenen Angaben zufolge Angst, dass ihr das Jugendamt das Kind wegnehmen könnte, deshalb verheimlichte sie die Verbrennung.

Vor gut einem Jahr hatte sich das damals zehn Monate alte Baby sich die heiße Milch aus einem Fläschchen über den Unterarm gekippt und Verbrennungen zweiten Grades erlitten. Die 24-Jährige kühlte den Arm lediglich, und cremte Brandblasen später mit Wundsalbe ein. Die Verbrennung entzündete sich, was für Babys lebensgefährlich werden kann. Der getrennt lebende Vater entdeckte die Verbrennung schließlich, das Kind musste Auf der Bult behandelt werden.

Das Amtsgericht verurteilte die Mutter unter anderem wegen Körperverletzung durch Unterlassen zu einer Geldstrafe von 2400 Euro auf Bewährung. Sie muss nur zahlen, wenn sie sich noch einmal etwas zu Schulden kommen lässt.

Kategorie:

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.